Die optischen Richtfunksysteme OPTICOMM bestehen
aus zwei gleichen optischen Sende-/Empfangsgeräten,
die in gegenseitigem Sichtkontakt montiert werden.
Jedes Sende-/Empfangsgerät enthält als Hauptkomponenten
einen Lasersender
und einen Laserempfänger für die atmosphärische
Signalübertragung, sowie alle für den Betrieb
erforderlichen elektronischen Schaltungen, für Signalmodulation
und Demodulation, Spannungsversorgung und Überwachungsfunktionen,
einschließlich der Lichtwellenleiter-(LWL-) Schnittstellen.
Über die in die Rückwand integrierten LWL-Ports
werden die OPTICOMM Systeme direkt als ‘LWL-Kabelverlängerungen’
in lokale Netze integriert. Der Lasersender wandelt Signale
aus dem LWL-Datennetz in leistungsstarke Lichtsignale um,
die durch die freie Atmosphäre zum gegenüber installierten
Sende-/Empfangsgerät übertragen werden. Die Lichtsignale
werden dort vom Laserempfänger aufgenommen und in der
originalen Signalform über den LWL Ausgangsport in
das Datennetz eingespeist.
Die konstruktive Zusammenfassung von Lasersender und Laserempfänger
in
einer kompakten, koaxialen Anordnung, garantiert ein Höchstmaß
an
Zuverlässigkeit, Witterungsschutz und Bedienungskomfort.
Da die Achsen der Lasersender und Laserempfänger werkseitig
präzise in die Geräteachsen justiert werden, ist
eine optimale Ausrichtung der atmosphärischen Signalverbindung
auf einfachste Weise mit Hilfe von Zielfernrohren möglich.

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